Berlin-Bohème von Susanne Wiebe: If you can make it here, you can make it everywhere – Es rockt auf dem Laufsteg. Die Designerin spielt diesmal alles aus, was ihr Talent-Repertoire zur Verfügung stellt: die Liebe zur Kunst und zum Handwerk, das Temperament für Verrücktigkeiten und natürlich ein ganz besonderes Fashion-Feeling.

Die Gabe, Widersprüchlichkeiten zu vereinen, ob es um Materialien geht (glänzende Seide, raues Leder) um Menschen ( spröde Einzelgänger, geschwätzige Paradiesvögel) oder um kleine Gastlichkeiten (Krebsschwänze in Sauerkraut zum Champagner) die Gabe, Provokationen gesellschaftsfähig zu machen, gehört zum Markenzeichen der Wiebe-Mode.

Crepe Couture – Schwarzer Crepe mit Lack und Satin. Messerscharfe präzise Schnitte, ganz neu konstruierte Pagodenschultern mit spezieller Polsterwattierung – die Geburt einer neuen Silhouette. Besonders bei Jacken. Raffiniert aus-gearbeitete Details wie Lackrevers, Taillenbesätze, Steppereien und Biesen.

Fun Fur – Seidige Pelze überraschend verarbeitet zu lässigen Trenchcoats, Capes, Westen. Oder im Detail als Krägen aus Lapain Rasé, Rex Kanin, Tibetziege und …. In Traumfarben wie Viola, Brown, Black und Ruby.

Leather Plongé – Durch die Zusammenarbeit mit Lederspezialisten Rolf Schulte entstand eine einmalige neue Linie aus softigem Plongéleder in Black, Viola, Ruby und Schoko kombiniert mit Lackleder. Der besondere Hingucker: das Printfutter mit Shanghai-by-Night-Motiven von Hans M. Bachmayer. Die schnittigen Kollektionsjacken können durch coole Strechlederleggings und schmale Röcke perfektioniert werden. Leder als Basismoment und Combi für die gesamte Wiebe-Collection.

Leopard – Leo-Rock’n Roll aus hauchdünnem Leo Faux Fur. Mit Seide gefüttert in zwei Farben: Natur und Grau. Die Blazermäntel und Jacken sind toll zu Lederleggings und knappem Leorock.

Nieten – Neuartige, matte Nieten, dicht aneinander aufgenäht, ergeben ein tolles starkes Muster an Gehröcken, Kurzjacken, Hosen und Röcken. Auch hier ist jedes einzelne Stück kompatibel mit anderen Kollektionsteilen.

Tibetlamm – Gezähmtes Hippie-Feeling in Viola und Black. Ein Hautschmeichler und ein wunderbares Styling-Objekt für den Bohème-Auftritt in jedem Alter.

Fransen – Handgeschnittene Seidensatinfransen schaffen einen neuen glamourösen Look. Mäntel, Jackenärmel, Kleider und Rocksäume swingen in Lackschwarz oder Orchid Colour, Dazwischen glitzern feine handbestickte Pailletten.

Sequens und Spitze – Kleine böse Kleidchen für heiße Auftritte! Filigrane aufwändige Spitze legt sich hauchzart und transparent über skinroséfarbene Minipailetten, dazu üppige Seidenschleifen. Optische Verführung auf der ganzen Linie!

Plissee – Ein Musthave für raffinierte Figur-Betonung: Stufenplisseekleider in neuen Drapierungen. Das Ziel: elegante natürliche Bewegung in Kleider einzuarbeiten

„Körperbetont, figurbewusst, weiblich“ – die knappe Regie-Anweisung an das Schnittatelier zeigt auf einen Blick, worauf es der Designerin Susanne Wiebe bei ihren neuen Kollektionen heute ankommt. Seit Jahren liefert sie das Markenzeichen für extravagante, sinnliche Mode, die bevorzugt von Künstlerinnen und selbstbewussten Unternehmerinnen getragen wird.

„Heute ist mir wichtig, dass die Teile umwerfend sitzen, schön machen und bequem sind wie eine zweite Haut. Ein ‚must have’ für die moderne Großstadtabenteurerin“ sagt es, lacht und weiß, dass sie selbst eine ist. Eine, die heute mit Power, pinkfarbenem Lippen und unverkennbarer blonder Mähne durch München radelt und morgen in Hongkong, Peking oder New York zielstrebig wie immer auf vertrautem Terrain ihre Meetings ansteuert und nebenbei schnelle Fotos mit ihrer kleinen Digitalkamera produziert. Inspirationen, die sich später in ihren Kollektionen wieder finden und sie unverwechselbar machen.

Es ist ihre Persönlichkeit, jene Mischung aus Sex-Appeal und Humor, Kunstbegeisterung und Bodenständigkeit, gekoppelt mit dieser Stehaufmännchen-Qualität, die sich allen branchenüblichen Querelen widersetzt und den Erfolg sichert. Der Salon ist genauso ihr Terrain wie das Maleratelier, die Schneiderwerkstatt oder das Podest im Vorlesungssaal einer Uni.

In Europa, in Asien und in Amerika ist die Mode von Wiebe zu Hause. Auf der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin wurde sie im Januar hautnah in Szene gesetzt. Und im Münchner Schwabing kann man sie täglich als Salon-Couture erleben. (Bilder: Deluxe Label)

 

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