Dass High Heels beim Tanzen drücken und ein Spaziergang im Slipper die eine oder andere Blase nach sich zieht, ist im Zweifel zu verkraften – beim Joggen, Fitnesstraining oder Fahrradfahren hingegen legen die meisten Menschen Wert auf passgenaue und bequeme Sneaker oder Laufschuhe. Doch welche Kriterien sind bei der Auswahl zu beachten?

Ist der Schuh eng, wurde er zu früh gekauft

Sportliche Aktivitäten gehen mit einer hohen Belastung der Füße einher – ein passgenauer Schuh aus flexiblem Material ist daher unverzichtbar. Doch das bedeutet nicht, ein Modell in langweiligem Design oder orthopädischer Form tragen zu müssen, denn sowohl in Fachgeschäften als auch online sind hochwertige Sneaker in aktuellen Trendfarben z.B. von New Balance erhältlich. Wichtig ist, das Anprobieren der potenziellen Schuhe auf den Abend zu verlegen, denn dann sind die Füfle durch Wassereinlagerungen vom aktiven Tag bis zu einer halben Nummer größer. Wer also am Vormittag seinen Laufschuh kauft und stets am Nachmittag joggen geht, wird überrascht sein, dass die zuvor optimale Passform nun an einigen Stellen unangenehm drückt. Um einen Tag auch morgens sportlich beginnen zu können, greift man daher lieber auf dicke Sportsocken zurück.

Auf Luft im Schuh achten und mit eigenen Socken probieren

Apropos dicke Sportsocken: Diese werden einem im Fachgeschäft gerne zur Probe angeboten. Besser ist es jedoch, seine eigenen Socken mitzubringen, die man in der Regel bei der jeweiligen Sportart trägt. Denn ebenso wie eine Hose oder Funktionsjacke sollte der Schuh äußeren Einflüssen wie Witterungsverhältnissen angepasst werden: Möchte man sich also einen leichten Sneaker für das Work-out im Fitnessstudio besorgen, sollte man bedenken, dass dabei eher dünnere Socken zum Einsatz kommen als bei Outdoor-Aktivitäten. Um sich bei der Auswahl optimal beraten lassen zu können, empfiehlt es sich auch hier, das alte Modell mitzubringen – so kann der Verkäufer einen Blick auf das Abnutzungsverhalten werfen, falls er eine Laufanalyse durchführt. Darüber hinaus gilt beim Kauf, dass der Sneaker schon im Laden bequem ist und passgenau sitzt: Etwa ein Zentimeter sollte zwischen dem groflen Zeh und der Schuhkante liegen, an der Ferse hingegen darf der Fuß nicht rutschen.

Ein Modell reicht nicht aus

Wer denkt, ein guter und bequemer Sportschuh reicht aus, der irrt: Tatsächlich empfehlen Spezialisten, sich mehrere Modelle zuzulegen. Grund dafür ist, dass die Füße sich bei den sportlichen Aktivitäten schnell an eine Passform gewöhnen und das Einlaufen eines neuen Schuhs so deutlich erschwert wird. Das passiert, sobald 300 bis 400 Laufkilometer erreicht wurden – ein idealer Zeitpunkt also, um sich eines neues Paar zuzulegen. Darüber hinaus ist es als Hobby-Läufer ratsam, sich einen Barfußschuh zuzulegen, um zwischen den Trainingseinheiten den Fufl natürlich zu belasten. Dieser besteht aus einem weichen Nylon-Stretch-Material sowie einer flexiblen Sohle, mit deren Hilfe dem Laufen auf nackten Füßen nachempfunden wird. (Bild: © istock.com/LeoPatrizi)

 

1 Meinung

 

  1. 01/12/2016  22:44 von Barfußschuh Test Antworten

    Super Blog Beitrag! Der Blog lässt sich super lesen und es stimmt eins zu eins was Sie dort kommunizieren! Aus diesem Grund haben wir uns auf unserer Seite auch genauso mit dem Thema auseinander gesetzt.

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