Der junge deutsche Modedesigner Michael Sontag hat am 23. Januar bereits zum zweiten Mal am Bebelplatz seine Kollektion präsentiert und das Fachpublikum überzeugt. Die Herbst/Winterkollektion 2010/11 ist formal als Weiterentwicklung der vorherigen Kollektion konzipiert, von daher trägt sie weder einen Namen noch ein Motto.

Die Kollektionen von Michael Sontag sind durch seine Leidenschaft für Gestaltung und die Liebe zu hochwertigen Materialien geprägt. Anspruchsvolle Schlichtheit, fliessende Silhouetten und ausgefallene Schnitte charakterisieren seine Mode. Natürlich, stillvoll und reduziert wirken die Outfits. Die Exzentrik von Michael Sontags Mode drückt sich in der Poesie der assymetrischen Schnitten im Zusammenspiel mit dem aufwendigen Design aus. Durch sein aussergewöhnliches Design gelingt es Michael Sontag eine Mode zu schaffen, die zugleich casual, elegant und innovativ ist. Kurz: ein Gesamtkunstwerk des edlen Purismus.

Aus dem Arbeitsprozess mit den Stoffen entstehen neue Formen sowie Farbkombinationen. Charakteristisch für die Formsprache von Michael Sontag sind die Falten bzw. die Kunst des Drapierens, die er meisterhaft beherrscht und die in der Herbst/Winterkollektion 2010/11 vor allem in den skultpuralen Falten der Schulter sowie der weiten Hosen Ausdruck findet. Das Spektrum der Farbpalette rangiert hier von hellen bis zu dunklen Tönen: Weiss, Sand-und Beige-Tönen, Braun, Moosgrün, Beeren-Nouncen, Hellblau, Dunkelblau und Grau; Schwarz und karierte Muster tauchen zum ersten Mal in seinen Kreationen auf.

Die verwendete Materialien sind Kaschmir, Wolle, Seide und Baumwolle. Kleider, Jacken, Blazer, Blusen, Hosen, Röcken, Mantel und Pullover lassen sich miteinander kombinieren mit dem Ergebnis einer raffinierten und zugleich alltagstauglichen Mode.

Michael Sontag schafft Kleider, die sich von der Besonderheit der Frau, die sie trägt, interpretieren lassen. Dafür sind Selbstbewusstsein und Individualität gefragt. (Bilder: Deluxe Label)

 

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