Marc Ecko Cut & Sew (M.E.C.&S.) startet mit einer Kollektion ins Jahr 2011, die auf einer immateriellen Ästhetik basiert, welche die Bedeutung der Marke und geradezu ihren Zweck definiert. Noch vor der Auswahl der Farbpalette, der Herstellungsverfahren und der Verzierungen wurde die Methodik festgelegt, die den Kreationen zugrunde liegen sollte.

M.E.C.&S. ist eine Marke von der Ostküste mit einer spürbar neuen amerikanischen Sensibilität, deren Sinnbild das „Geisterscheren“-Symbol ist. Die Schere ist das Werkzeug des Handwerkers, der bis an sein Lebensende leidenschaftlich arbeitet. Mit diesem Symbol will Marc Ecko nicht zuletzt seinen Großvater Alex ehren, der ebenfalls Schneider war, ohne je damit reich zu werden, und dessen Leidenschaft die Cut & Sew Kollektion bis auf den heutigen Tag inspiriert. Die Geisterschere soll uns an all die Künstler und Handwerker erinnern, die nie in den Genuss einer angemessenen Anerkennung gekommen sind.

Die Frühjahr/Sommer Kollektion 2011 bietet einen erfrischend neuen Look, der von der ursprünglichen Markenkonzeption der „PopStalgia“ inspiriert ist, wie Marc Ecko sie nennt – den Blick in die Zukunft gerichtet, aber mit einem „Auge für die Tradition“. Die Farbpalette ist reifer als zuvor, aber mit auffallenden Tönen wie dark navy, ice heather grey, powder white, traffic cone orange, fresh blue und mimosa yellow. Die Kollektion ist auf kreative Weise verstörend und zugleich kunstvoll bis in die Details. Tonale Zusammensetzungen dominieren die Kollektion, bei der unerwartete Kombinationen aus Stoffen in überraschenden Schnitten erscheinen, so z.B. Poly-Interlock und Ripstop-Nylon, die zusammen einen Hoody zum Überziehen ergeben, dessen Brust-Reißverschluss und Knöpfe aus Emaille bestehen. Mit dem Nylon-Piecing auf dem 12GG Sweater wird die Trainingsanzugjacke komplett neu definiert.

Wovens und Polos erscheinen in überarbeiteten Schnitten und mit militärischen Inspirationen. Diese finden ihren Ausdruck in dezenten Sticktechniken, aktualisierten Schulterstücken, militärisch anmutender Typografie, industriellen Metallverzierungen und einer Vielzahl von nützlichen und detailreich gestalteten Taschen. Jeder Style hat sein eigenes unverwechselbares Taschen-Design, so z.B. geschichtete Doppeltaschen auf einem Polo, geneigt aufgestickte Taschen, Taschen zum Knöpfen, Stifthalter, Taschen mit Klappen und vieles mehr. Wovens bereichern die Kollektion. Sie bestechen mit farblich harmonierenden Besätzen, dreidimensionalen Mustern sowie Streifen und Karos in Ausführungen vom Herrenhemd bis zum lässigen Kurzarmshirt mit Kapuze und Känguruhtaschen.

Grafisch gestaltete T-Shirts ergänzen auch dieses Mal wieder das Kernangebot. Ihre Motive nehmen scheinbar Alltägliches auf und werden aus der Sicht eines abstrakten Künstlers illustriert, der bestrebt ist, seine eigene grafische Sprache zu schaffen. Die abstrakte Kunst ist eine Kompilation aus Stadtansichten von New York, ikonischen Bildern von Amerika, der Geisterschere sowie Girls, Girls, Girls. Sie wird abgesetzt von Farbakzenten in cone orange, fresh blue, rare red und mimosa yellow.

Non-Denimstoffe übernehmen eine zentrale Rolle innerhalb der neuen Frühjahr/Sommer Kollektion, darunter Bermudashorts aus einfacher, gewebter Baumwolle, mit Enzymen gewaschene Cargohosen und Shorts aus Baumwolle und Popeline sowie leichte, gebleichte Kordstoffe. Das Jeans-Angebot umfasst die Ausführungen Cut Straight Fit und Slim Fit sowie, in gekürzter Form, Shorts mit schlanken Beinen und gekrempeltem Saum.

Die Outerwear für den Frühling wurde kreiert, um in der Frühjahr/Sommer Saison 2011 klare modische Statements abzugeben, so z.B. mit dem hüftlangen, gewachsten Regenmantel, den Militärjacken aus Baumwolle und Popeline, dem Poly-Memory Blazer oder dem Anorak zum Überziehen, der sich beim Wenden in schwarz-weißes Gingham verwandelt. Ein modisches Leichtgewicht, das seinem Träger schmeichelt und ihn vor den Elementen schützt.

„Die Marc Ecko Cut & Sew Frühjahr/Sommer Kollektion ist von hoher kultureller Bedeutung, denn sie richtet den Blick nach vorne, fühlt sich aber der Geschichte der Handwerkskunst verpflichtet. Dieses Kapitel der Industriegeschichte gibt es so nicht mehr, wir bewahren aber ihr Andenken.“ – Marc Ecko (Bilder: Marc Ecko)

 

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