Die einen sagen: der Berg ruft. Andere sprechen von der Anmut und Erhabenheit der Alpen; und wir gestehen einfach: die Alpen üben auf uns eine besondere Faszination aus. Sie verzaubern uns. Hohe Viertausender flößen uns Ehrfurcht ein, schroffe Gebirgsmassive und steile Felswände lassen uns den Atem anhalten und glitzernde Tiefschneehänge machen uns glücklich.

Im Zwischenmenschlichen spricht man von Sex-Appeal – und im Hinblick auf die Gebirgskette nennen wir diese Anziehungskraft einfach: ALP APPEAL. Sex-Appeal ist in vielen Fällen eine unbewusste Angelegenheit, fast natürlich. Und eine Sache der Gesamterscheinung. Diese Gesamterscheinung umfasst bei den Alpen so unglaublich viel, dass wir Anziehungskraft wörtlich genommen und eine alpine Kollektion entwickelt haben. Maloja zieht Euch für die Alpen an – aber natürlich nicht nur dafür, auch im Urbanen funktioniert ALP APPEAL ganz wunderbar.

Nur den Alpen scheint es zu gelingen, gleichzeitig Idyll, Gefahrenzone und Ort des Erhabenen zu sein. Und es gelingt dem Alpenraum, in der Tradition fest verhaftet zu bleiben und doch die Öffnung hin zur Modernität zu wagen. Genau das möchten wir mit ALP APPEAL abbilden: Naturverbundenheit, bewährte, alt hergebrachte Materialien und Details kombiniert mit modernen Schnitten und Funktionsmaterialien.

Manchmal sagt man den alpenländischen Bewohnern nach, sie wären nicht nur stolz, sondern auch stur. Das wollen wir hier gar nicht beurteilen. Was man ihnen auf keinen Fall absprechen darf, ist die Authentizität und tiefe Verwurzelung. Für die aktuelle Kollektion wurden wir Malojas zu regelrechten Alpinisten. Farblich ließen wir uns von deren Outfits der 70er Jahre inspirieren. So wie die Alpen ein ganz eigener, geschlossener Kosmos sind, wurde es auch unsere Farbwelt in der Kollektion. Fröhlich ignorieren wir die aktuellen Trends und arbeiten mit klaren, kräftigen Farben. Mit Grün, Dunkelblau, Weiss, Rot, Pink, Gelb und Braun. Die Motive der Kollektion fanden wir alle in Natur und Tierreich vor oder im traditionsverhafteten Leben in den Alpen.

Man mag uns für verrückt halten, wenn wir alte Malereien von abgenützten Bauernschränken mit all ihrer Patina auf moderne Shirts übertragen, aber letztlich ist genau das unser Verständnis von einer Verbindung aus Tradition und Moderne. Weil wir die Alpen nicht nur als Motivgeber würdigen wollen, haben wir auch mit einheimischen Betrieben zusammengearbeitet, die traditionelle Techniken beherrschen und regional fertigen. Traditionelles in Betracht zu ziehen, hat für uns zwei Bedeutungen: wir greifen Trachten-Elemente auf und arbeiten mit örtlichen Herstellern zusammen. Die bei unserem Partner, der Trachtenmanufaktur Grasegger in Garmisch-Partenkirchen gefertigten Walkjanker zum Beispiel stammen aus der Schladminger Lodenproduktion Steiner, die auf eine über 110 Jahre lange Tradition zurückblicken kann. Oder unsere Handstrickjacken aus Chiemgauer Schafwolle, welche im Rahmen eines Grasegger-Hilfsprojektes in Armenien gestrickt werden. Hier haben wir für fünf Strickerinnen eine Patenschaft übernommen, und unterstützen sie, den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu sichern.

Alp Appeal und Alp Ethik liegen oft nah beisammen. Alpenglühen und Purpursaum lassen sich natürlich nicht direkt auf Textil bannen, aber es ist uns gelungen, Gerüche über Duftdrucke festzuhalten. In der Damenkollektion holen wir mit der „alpinen Blumenwiese“ den Sommer zurück: da duften nämlich Glockenblume, Hahnenfuß, Alpennelke und Enzian vom Shirt. Und dass uns Freunde nächsten Winter regelrecht zum „Anbeißen“ finden werden, liegt sicherlich am Zimt-Duft unserer Weihnachtsmützen. (Bilder: maloja)

 

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