Das Design – Lala Berlin stand am Anfang vor allem für exklusive Strickwaren. Mit detailreicher Präzision und progressiven Schnitten kreierte Designerin Leyla Piedayesh Kleidungsstücke mit Perfektion in Sitz und Look. Vornehmlich lässig und edel-urban. Inzwischen hat sich das Aufsteigerlabel vom Kernbereich High-End-Strick in Richtung innovativer Materialmixe weiterentwickelt. Damit haben sich die Möglichkeiten des modischen Ausdrucks noch einmal potenziert.

Lala-Berlin-Fashion wirkt seitdem noch vielfältiger. Noch aufregender. Noch überraschender. Und spätestens seit der Nominierung für den New Generation Award im Jahre 2007 auf der Mercedes-Benz Fashion Week 2007 führt die Designerin aller Welt vor Augen: Lala Berlin steht nicht mehr nur für Strick, sondern fortan für Gesamtausstattungen, die von Jacken, Mänteln und Hosen, Kleidern, Röcken und Blusen bis hin zur festlichen Abendgarderobe alle Bestandteile einer Konfektion umfassen. Die Reputation einer Unverwechselbarkeit erwarb sich die Marke auch aufgrund Leyla Piedayeshs Experimentierfreude bezüglich fantasievoller Accessoires und kontrastierender Elemente mit mutigen Musterungen oder auffälligen Prints. Kleidungsstücke von Lala Berlin besitzen stets Kultpotenzial. Sei es durch die Totenkopf-Insignien früherer Kollektionen oder später dank greller Kettenmotive, plakativer Zopf- und Karo-Darstellungen, aber auch feiner Figuralornamente im Toile-de-Jouy-Stil.

Die Designerin – Lala Berlin ist eine Herzensangelegenheit der 1970 in Teheran geborenen Leyla Piedayesh. Lala Berlin ist Kosename und Ortsbestimmung. Und zweifellos eine rasante Erfolgsgeschichte. Anfänglich widmete sich Leyla Piedayesh dem Thema Modedesign nur beruflich-theoretisch. Erst nachdem die studierte Betriebswirtin ihre Tätigkeit als MTV-Redakteurin und Mitinitiatorin des dortigen Fashion-Formats „Designerama“ aufgab, ging sie im Herbst 2003 zur Praxis über. Zunächst auf kleinster Ebene mit selbst gestrickten Pulswärmern, vertrieben unter eigenem Namen. Die fantasievollen Wollkreationen fanden reißenden Absatz, sodass Leyla Piedayesh bereits Anfang 2004 eine umfangreiche Debüt-Kollektion auf der Berliner Modemesse Premium präsentierte. Lala Berlin war geboren. Und das individuelle Konzept einer Symbiose aus urbaner Lässigkeit und edlem Chic ging auf. Seitdem wird Lala Berlin gefeiert. Vom Publikum. Von den Kritikern. Von der Presse. Von den Einkäufern. National und international.

Die Philosophie – Gut ist nicht nur, was gut aussieht. Sondern auch, was sich gut anfühlt. Unabhängig davon, welche innovative Kollektion Leyla Piedayesh gerade entwirft und welche Materialkombinationen sie einfließen lässt, ob daraus nun ein Catsuit, Kaftan oder einfaches Shirt entsteht – dem Wohlfühlerlebnis kommt eine zentrale Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund wird auch verständlich, warum die Designerin ausschließlich hochwertige Fasern wie Cashmere, Seide, feinste Baumwollgarne oder geschmeidiges Jersey verarbeitet. Es geht nicht nur um einen Prestigezugewinn für die Trägerin, denn neben dem edlen Look liefern nur erstklassige Qualitätsstoffe das Lala-Berlin-typische Erlebnis. Was das bestechende Design betrifft, so befindet sich Leyla Piedayesh in der glücklichen Lage, dass ihr persönlicher Geschmack auch den modischen Nerv der Käufer und des Zeitgeistes trifft. Denn tatsächlich ist bei allen Entwürfen ausschließlich ihr eigenes Gespür für Farben, Formen, Schnitte und Kombinationen ausschlaggebend. Und genau dieser Mut wurde belohnt mit der völlig eigenständigen Identität Lala Berlins. Gleichzeitig bezieht die Berlinerin jene Trends mit ein, die der Concrete Jungle prägt. Allerdings niemals 1:1 übernommen, sondern wiederum nach ihrem Geschmack umgestaltet, sodass sie Zeitgeistiges in Zeitlosigkeit überführt.

Die Anziehungskraft – Das Design der Marke Lala Berlin ist in seiner urban-legeren Eleganz unverkennbar. Das schätzt auch die Prominenz aus Musik, Mode und Film. Entsprechend zählen weibliche Celebrities wie Claudia Schiffer, Franziska Knuppe, Anna Maria Mühe, Barbara Schöneberger, Inga Humpe, Yvonne Catterfeld, Frauke Ludowig, Christiane Paul, Heidi Klum und Natalia Avelon zum Kreise Lala Berlin tragender Fans. Da das Label ebenso Basics für Herren anbietet, bekennen sich auch männliche Stars wie Mark Owen (Take That) oder Michi Beck (Die Fantastischen Vier) zum strickreichen Großstadt-Chic von Lala Berlin.

Die Zukunft – Lala Berlin ist vom Mikro- in den Makrokosmos übergegangen, modisch wie öffentlich. Innerhalb von nur vier Jahren entwickelte sich das Metropolen-Label zu einer international begehrten Modemarke, die in derzeit über 200 führenden Premium-Fashion-Stores angeboten wird. Beispielhaft erwähnt seien Pool, München; Slips, München; Off&Co, München; Petra Teufel, Hamburg; Shop, Hamburg; Werkhaus, Hamburg; Quartier 206, Berlin; Eickhoff, Düsseldorf; Abseits, Stuttgart; Pfüller, Frankfurt am Main; Frauenschuh, Kitzbühel sowie Harrods, London; Colette, Paris; Barneys, Tokio; Beams, Tokio; Isetan, Tokio; Penelope, Brescia; H. Lorenzo, Los Angeles; Ron Herman, Los Angeles; Holly Golightly, Kopenhagen, sowie MA in Oslo. Das einstige Soloprojekt ist zu einem internationalen Betrieb mit 15 Mitarbeitern gereift und überdies als modischer Geheimtipp eine feste Größe im internationalen Modegeschäft. Auch gibt es von Tokio bis New York kein Opinion Leading Magazine, das Lala Berlins Alleinstellungsmerkmal nicht redaktionell gewürdigt und jede neue Kollektion mit Begeisterung begleitet hat. Dabei legt es Leyla gar nicht darauf an, modisch Everybody’s Darling zu sein. Mit Bedacht und Stil unkonventionell schöpferisch tätig zu sein, bleibt auch weiterhin ihre Maxime. Denn gut ist nicht nur, was gut aussieht. (Bild: Lala Berlin)

 

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