Viele Profifußballer suchen schon während ihrer aktiven Karriere nach einem zweiten Standbein. Zwar hätten dies die großen Stars nicht besonders nötig, da sie schon während ihrer Karriere, die für einen Fußballer durchschnittlich mit Mitte 30 endet, genug Geld verdient haben. Doch nutzen besonders die bekannten Fußballer ihr Image, um Marken, an denen sie sich häufig beteiligen, bekannt zu machen.

Um die verschiedenen Ansätze kennenzulernen, kann man sehr gut Philipp Lahm und Zlatan Ibrahimovic vergleichen. Während Lahm schon während seiner Karriere, die er im Sommer beendete, als Investor und Mentor kleiner Start-Ups agierte, versucht Ibrahimovic sein Image zu nutzen, um eine eigene Modelinie zu vermarkten. Doch wie ernst sind diese Superstars in der freien Wirtschaft zu nehmen?

Zlatan Ibrahimovics Bekleidungslinie

Da Fußballer während ihrer Karriere sehr viel Geld verdienen, ist davon auszugehen, dass die meisten auch mit diesem umgehen können und verschiedene wirtschaftliche Berater haben. Diese Berater sind meist sehr gut geschult und können somit die Fußballstars in ihren Businessentscheidungen unterstützen. Somit sollte jedes Unternehmen, hinter dem ein Name eines Fußballstars steht, eine solide Finanz- und Unternehmensstruktur aufweisen.

Während die meisten Fußballer ihr Kapital meist Sparen oder in Fonds oder in kleine Firmen investieren, um durch Wachstum eine hohe Rendite zu erhalten, gibt es einige, die ihren Namen dazu nutzen, Waren zu vermarkten. Der schon oben erwähnte Schwede Zlatan Ibrahimovic ist hierfür ein sehr gutes Beispiel. Sein 2016 gegründetes Modelabel „A-Z“ ist nur deswegen so berühmt geworden, weil sein Name dahinter steht. Allerdings scheinen der Schwede und sein Team genau den Zahn der Zeit getroffen zu haben. Mit den verschiedenen Klamotten, die von Tops über Hoodies und Unterwäsche bis hin zu Outdoorklamotten und Accessoires reichen, liegt die Marke voll im Trend. Diese sind nämlich im Stile des „Athleisure“ designt, verbinden also Funktion, Komfort und Stil und sind somit zu Hause, im Fitnessstudio oder auch bei normalen Events tragbar.

Das Modelabel scheint ein weiteres Kapitel in Zlatan Ibrahimovics Erfolgsgeschichte zu werden. Zuvor ist der extrovertierte Schwede, der aktuell bei Manchester United kickt, schon im Musikgeschäft, als verantwortungsbewußter Vater, durch seine Wohltätigkeit und natürlich als Fußballer erfolgreich gewesen.

Dass sich als Fußballer im Modebusiness Geld verdienen lässt, zeigen die Beispiele von Cristiano Ronaldo oder David Beckham.

Erfolgreiche Fußballer im Modebusiness

Der ehemalige englische Fußballstar Beckham zum Beispiel, besitzt zwar kein eigenes Label, steht aber bei mehreren Labels als Markenbotschafter bzw. Model unter Vertrag und hat auch schon für die Firma H&M Unterwäsche designt und dieser mit seinem Namen zu großem Erfolg verholfen.

Der aktuelle Weltfußballer Ronaldo ist einer der bestverdienenden Sportler weltweit. Die Millionen Euro, die er jährlich von seinem Arbeitgeber Real Madrid überwiesen bekommt, sind aber nichts gegen seine restlichen Einnahmen. Er verdient durch Werbung für Sportartikel-, Uhren, Pflegeprodukt- und Lebensmittelprodukthersteller etliche Millionen hinzu. Inzwischen hat er auch ein eigenes Modelabel auf dem Markt etabliert, welches Klamotten und besonders Unterwäsche vertreibt, die der Portugiese trotz Verbot der verschiedenen Fußballverbände regelmäßig werbewirksam in Szene setzt. (Video: youtube.com)

 

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