Was bedeutet Deluxe heute eigentlich noch? Der Begriff steht mehr denn je für Kreativität und frische Ideen. Ideen, an die sich nicht unbedingt jeder herantraut – aber falls doch, dann mit teils erstaunlichen Resultaten.

Gummi ist gut – auch in der Mode

Stichwort Autoreifen: Jeder KFZ-Besitzer kennt sie, jeder hat sie bereits wechseln lassen und vermutlich auch schon neue gekauft. Online-Shops wie Tirendo und Co. machen es möglich.

Gleichzeitig greifen Autoreifen die Recycling-Idee neu auf und liefern damit einen Beitrag zur Mode. Klingt unglaublich – ist aber wahr. Den Beweis gibt es in dieser Infografik. Die Essenz: Gummi in all seinen industriell verwerteten Formen, ob als Fahrrad- oder Autoreifen, ist eine starke Basis für Accessoires.

Ohrringe, Schals und Taschen aus alten Reifen

Zum Beispiel die Capella-Ohrringe. Sie sind aus Fahrradschläuchen gefertigt und passen damit bestens zu schwarzen Looks. Wobei schwarze Accessoires ohnehin zu jedem Outfit passen – doch das ist eine andere Geschichte.

Noch eine Spur extrovertierter ist der Schal von Jolanda Boef. Unter dem Stichwort eco-chic-Design liefert Boefenkunst einen günstigen Gummischal, dessen Optik an eine Krause im Stachel-Look erinnert. Sicherlich nur zu ausgewählten Dresscodes tragbar, aber in jedem Fall ein echter Eyecatcher.

Mode aus alten Reifen

Weiter geht es mit der Tatou Bag von Cyclus Manufactura. Der Name des Herstellers ist Programm, die Marke wurde bereits 2000 in Kolumbien gegründet mit dem klaren Ziel, Reifenreste modisch wiederzuverwerten. Die Tatou Bag ist ein ganz spezielles Resultat dieser Philosophie. Optisch an ein Armadillo (Gürteltier) angelehnt, strahlt die Tasche Stärke und Präsenz aus. Wie bei so vielen Altreifen-Accessoires gilt also auch hier: Understatement ist etwas anderes. Für Frauen, die Mut zum Neuen beweisen und der Damenmode eine kreative Facette geben wollen, sind Produkte wie diese jedoch genau richtig.

Mehr Historie als man denkt

Es ist allerdings ein Irrglaube, dass der heutige Trend des Reifen-Recyclings eine hippe Erfindung der Neuzeit ist. Bereits im zweiten Weltkrieg machte ein Armee-Arzt aus der Not eine Tugend und fertigte robuste Stiefel aus alten Autoreifen. Sein Name: Dr. Martens. Das wird dem einen oder anderen Mode-Fan ein Begriff sein, der weitere Werdegang der Marke ist kein Geheimnis.

Wer sich also für Mode-Accessoires aus Altreifen entscheidet, der schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Einerseits geht er neue Wege und sorgt für Aufsehen, andererseits bleibt er der jahrzehntealten Recycling-Tradition treu und verhilft ihr zu neuen Höhen. (© istock.com/Bibigon,  istock.com/Juanmonino)

 

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