„Geflüsterte Silhouetten. Betupfte Büsten. Selbständige Knöpfe. Geschmeichelte Hüftbögen. Der Neid der Garderobiere. Der entflammte Blick der Rüschen. Der Auftritt des Harlekins. Die höchste Besingung des Dekolletés.“ Mit diesen poetischen Worten, die das Design des Modelabels goyagoya perfekt umschreiben, luden Elena Zenero Hock und Johannes Hock im Juli 2009 zum Müßiggehen ein.

Im Juli 2009 empfingen Elena Zenero Hock und Johannes Hock auf dem Gelände der Frankfurter Galerie MORGEN ihre ersten Gäste mit einem Glas Sekt, um auf das 10-jährige Jubiläum ihres Modelabels goyagoya anzustoßen. Auf den verschiedenen Ebenen der Location sorgten während des gesamten Abends Drinks und Musik von Hans Romanov, Holger Menzel und Ingo Boss für Stimmung. Die Modenschau von goyagoya, die als Highlight der Veranstaltung ab 22 Uhr auf dem Dach der Galerie stattfand, begeisterte nahezu 2000 Zuschauer. Zwölf ausgesuchte Schönheiten von Cream Models setzten die Herbst/Winter 09/10-Kollektion von goyagoya in drei Durchgängen auf dem Laufsteg in luftiger Höhe gekonnt in Szene.

Nicht nur in den einzelnen Kollektionsteilen, sondern in der gesamten Ausstattung der Schau konnte man erkennen, dass Elena Zenero Hock in ihre Arbeit viele Emotionen steckt, die sie aus Erlebtem, Erträumtem, Alltäglichem, Geschichten, Bildern und nicht zuletzt aus der Musik zieht. Die neue Kollektion der Designerin umfasst rund sechsunddreißig feminine Outfits in gekonnt einzigartigem goyagoya-Look: Die Kleider in weich fließendem oder leicht ausgestelltem Schnitt umschmeicheln die Figur, sie sind hochgeschlossen elegant, kurz und verspielt oder taillenbetont sexy. Einen besonderen Blickfang stellen aufgesetzte Punkte und Sterne, eingesetzte Rauten, übergroße Schleifen und schmale Gürtel dar, die das Gesamtbild der Kollektion bestimmen.

Wie von goyagoya nicht anders gewohnt, sind die einzelnen Modelle aus feinstem Jerseygewebe gearbeitet. Farblich dominiert schwarz und weiß das Konzept für den kommenden Herbst/Winter. „Die Kollektion ist von Sehnsucht getragen: Aus den Empfindungswelten, angefangen von den 20er Jahren, der Dada Bewegung (Hans Arp), aus Atmosphären der französischen Boheme, der Nouvelle Vague und dem Schick der 60er Jahre, des Zirkus ebenso wie der Fellini-Bilder …“ beschreibt die Designerin ihre Arbeit.

 

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